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Multimedia und DTP mit Open-Source Programmen

Büroprogramme und Multimedia-Anwendungen für Linux und andere Betriebssysteme

Auf dieser Seite versuche ich, Anleitungen und Entscheidungshilfen zu geben, damit Sie als KünstlerIn vermehrt frei erhältliche und verteilbare, offen dokumentierte Open-Source-Programme für Ihre Arbeit verwenden können. Die Frage, ob Open-Source oder nicht, fängt freilich nicht erst auf der Ebene der Anwendungsprogramme an. Schon auf der Ebene des Betriebssystems stehen mit den verschiedenen Linux-Distributionen bekannte und brauchbare Alternativen zu den herkömmlichen Lösungen zur Verfügung. Doch auch wenn Sie ein proprietäres Betriebssystem verwenden, z.B. weil es schon vorinstalliert war, als sie den Computer gekauft haben, können Sie auf der Ebene der Anwendungsprogramme ohne viel Aufwand auf Open-Source-Programme umsteigen. , sich eine Menge Geld sparen und aus Ihrem Rechner ohne Kosten und auf legale und sozial nützliche Weise einen Multimedia-Arbeitsplatz machen.
 

Lautsprecher im Belvedere-Park Lautsprecher im Belvedere-Park. Foto: Simon Wagner.

Der Umstieg auf freie Software

Die Hinweise, die hier gegeben werden, sind nach Anwendungsbereich gegliedert. Beachten Sie bitte auch die Rechtshinweise am Ende der Seite.

Inhalt:

  1. Einleitung -
  2. Büroprogramme -
  3. Internet und Email -
  4. Grafik -
  5. Audio -
  6. Video -
  7. CAD und 3D -
  8. Betriebssysteme -
  9. Links -
  10. Rechsthinweise -

 

Einleitung

Weihnachten 2001: Ich hatte schon über verschiedene Quellen von der Open-Source-Idee gehört und nahm mir ein bisschen Zeit, mich damit zu beschäftigen. Ich las einige der Artikel von Eric S. Raymond, blätterte durch die Webseiten der Free Software Foundation und stieß auf das Goodie Domain Service der TU Wien. Am 1. Januar 2002 hatte ich mein erstes Linux (Mandrake) laufen. Kurz nachdem im Sommer 2002 Debian 3.0 (Codename Woody) erschienen war, stieg auf Debian um und tippte den HTML-Code meiner ersten Webseite, angeleitet von SelfHTML. Mit OpenOffice ließ sich schon damals leidlich arbeiten, der GIMP ist sowieso ein hervorragendes Programm, und ich wüßte nicht, auf welchem anderen Betriebssystem man damals so leicht einen Webserver aufsetzen und sich mit dieser Technik hätte vertraut machen können.

Es gab natürlich Hürden, vor allem im Multimedia-Bereich: proprietäre Formate, die nur schlecht oder gar nicht unterstützt waren, ein Vektorgrafik-Programm und ein DTP-Programm, die noch in den Kinderschuhen steckten, kein halbwegs professionelles Videoschnittprogramm, kein 3D-CAD-Programm auf Consumer-Niveau.

Die Dinge entwickelten sich rasch. Im Frühjahr 2004 kaufte ich mir ein gebrauchtes Apple Powerbook und installierte Gentoo-Linux darauf. Auch mein Debian musste schließlich einer Gentoo-Installation weichen, und neugierig gewordenen Freunden installiere ich meist Kubuntu

Büroprogramme

Openoffice.org

koffice

Internet und Email

Die Programme der Mozilla Foundation: Firefox, Thunderbird und Seamonkey

Opera

Grafik

GIMP

Inkscape

Audio

audacity

Amarok

Video

Für Linux gibt es ein inzwischen halbwegs brauchbare Mehrspur-Videoschnittprogramme, die sich auf dem Weg zu einer professionellen Anwendung befindet. Eines davon ist Kdenlive.

Ich habe kürzlich das vorhandene englischsprachige Handbuch zu Kdenlive, das ebenfalls einer offenen Lizenz unterliegt, ins Deutsche zu übersetzen begonnen. Die wichtigsten Kapitel, um mit Kdenlive zu arbeiten anfangen zu können, sind schon fertig: Handbuch zu Kdenlive .

VLC

Rechtshinweise

Versionsgeschichte

2007-05-10: Erste Version dieser Seite: Kdenlive-Handbuch

 

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